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Aktuelles vor Ort
Aus der Bezirksversammlung Wandsbek
Bericht aus dem Regional Ausschuss Alstertal vom 30.April 2025
Tagesordnung:
Öffentlicher Teil:
1. Eröffnung der Sitzung
2. Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und Öffentliche Fragestunde 1.
Teil
Bürger: Am Kupferteich und bezüglich der Hunde: Die Beschilderung am Kupferteich sollte
angebracht werden, ist jedoch noch nicht erfolgt. Der Bürger hat per E-Mail keine Antwort erhalten.
Es geht um die Hunde, die im Naturschutzgebiet angeleint sein müssen – diese Beschilderung
fehlt noch.
Verwaltung und Blumental: Keine Kenntnis.
Xavier: Er erinnert sich, dass das damals an den zuständigen Fachausschuss (KUF)
weitergegeben wurde.
3. Genehmigung der Niederschrift vom 26.03.2025
= Genehmigt
4. Eingaben:
Es geht um die Gestaltung der Mauer am S-Bahn-Hof Poppenbüttel, was jedoch Thema von Punkt
4.1 ist. Nächster Punkt: Die Schulleiterin hat eine Skizze als Anlage bereits vor der Sitzung
eingereicht. Es geht um die Schule am Alsterredder und den Petunienweg.
4.1. Gestaltung der Mauer auf der Ostseite am S-Bahnsteig Poppenbüttel
(Bezug: Drs. 22-1264)
Vorschlag von Xavier: Schulen sollen in die Gestaltung der Mauer mit eingebunden werden. Eine
Begrünung kommt nicht in Frage, da die Verwaltung dies nicht empfohlen hat, da es zu Problemen
mit Vermüllung und Ratten kommen könnte.
Ergebnis: Zustimmung
5.1. Verkehrssicherheit am Alsterredder und dem Petunienweg in Sasel
verbessern - Schulweg sicherer machen
Interfraktioneller Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Die Grünen und
der FDP-Fraktion
22-0437
Koalition/Xavier: Die Resonanz ist gut. PK35 soll mitteilen, was umgesetzt werden kann.
Schulleiterin: Sie erklärt die Situation und die Anlage. Kurz gesagt: Zu viele Schüler und zu viele
Autos stellen eine Gefahr dar. Es kam bereits vor, dass ein Kind angefahren wurde. Gefordert wird
eine Einbahnstraße sowie eine Gehwegverbreiterung. Sie möchte die Straße für 20 Minuten
täglich für den regulären Verkehr sperren, damit die Kinder sicher zur Schule kommen können.
Bürger und Elternrat stimmen zu. Zusätzlich wird die Müllabfuhr genannt, die die Situation
verschärft. Xavier nimmt Stellung: PK35 soll entscheiden, was umsetzbar ist. Eine Änderung der
Müllabfuhrzeiten wird befürwortet, und die zeitlich begrenzte Schulstraße findet er auch gut.
PK35 nimmt Stellung: Der Petunienweg: Die Lösungsvorschläge sind gut, jedoch muss abgeklärt
werden, was realisierbar ist. Eine Beschilderung ist nicht möglich. Halteverbote ebenfalls nicht, da
das Parkverbot zu schnellem Fahren führen könnte. Eine „Kiss and Ride“-Zone ist nicht möglich,
da dies den Eltern-Taxis zugutekommen würde. PK35 denkt, dass eine Schulstraße, also eine -Straße, die für einen bestimmten Zeitraum der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung steht, nicht
umsetzbar und anordnungsfähig ist.
Zusätzlich wurde von der Politik und den Bürgern eine Fahrradstraße vorgeschlagen.
Xavier beantragt eine Vertagung, um alles zu klären. Die Müllabfuhr jedoch soll per spontanen
Beschluss ihre Abholzeiten anpassen. Zwischen halb acht und halb neun soll dort kein Müll
abgeholt werden.
Ergebnis: Vertagung + Spontan Beschluss
5.2. Sperrung der Brücke über die Susebek: Kurzfristige
Reparatur/Erneuerung notwendig!
Antrag der CDU-Fraktion
22-1216
Koalition/Wolf: LSBG und Hamburg Wasser sind involviert, jedoch wurde bis dato keine Antwort
erhalten. Daher bittet Frau Wolf um eine Vertagung. Kühl(CDU) ist wenig begeistert davon und
fordert jetzt einen Beschluss. Wolf erwartet jedoch eine Antwort in den nächsten Tagen. Es wird
über den Antrag auf Vertagung abgestimmt.
Ergebnis: Antrag wird vertagt.
5.3. Abfahrtszeiten für Busse am S-Bahnhof Poppenbüttel transparenter
machen
Interfraktioneller Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Die Grünen und
der FDP-Fraktion
22-1408
Ergebnis: Zustimmung
5.4. Prüfung der Einrichtung eines Signalgebers für Linksabbieger an der
Kreuzung Poppenbüttler Berg/Harksheider Straße
Interfraktioneller Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Die Grünen und
der FDP-Fraktion
22-1410
Der Antrag bezieht sich auf Unfälle, die sich an diesem Ort ereignet haben. Es soll geprüft werden,
ob diese Maßnahme tatsächlich eine Verbesserung bringt.
Ergebnis: Zustimmung
5.5. Mehr Papierkörbe beim Moorhof am Poppenbütteler Markt
Interfraktioneller Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Die Grünen und
der FDP-Fraktion
22-1411
Ergebnis: Zustimmung
5.6. Landschaftsschutzgebiet Hummelsbütteler Feldmark: Sicherheit für
Fußgänger, Radfahrer, Reiter und Wildtiere verbessern!
Antrag der CDU-Fraktion
22-1422
Dieser Antrag wurde bereits 2012 diskutiert. PK35 soll sich dazu äußern: Die Voraussetzungen
haben sich nicht verändert. Die CDU fordert trotzdem eine Tempo-30-Zone. Kühn sagt, es handle
sich um eine Strecke, jedoch weist PK35 darauf hin, dass Kühn eine Zone und keine Strecke
fordert.
Ergebnis: CDU zieht Antrag zurück.5.7. Schleusentwiete: Barrierefreiheit verbessern!
Antrag der CDU-Fraktion
22-1423
Es geht um zwei Treppen, die aktuell nicht barrierefrei sind.
Koalition: Möchte die Umstände prüfen lassen, um herauszufinden, ob und wie eine barrierefreie
Umgestaltung der Treppen möglich ist.
Ergebnis: Zustimmung
5.8. Sauberkeit im Umfeld der Schulen am Schulbergredder verbessern!
Antrag der CDU-Fraktion
22-1424
Es geht um Mülleimer in der Schule und einen Betonring vor der Schule. Der Betonring wird
aktuell als Müllbehälter und Aschenbecher zweckentfremdet. Das Bezirksamt ist für den Betonring
zuständig, jedoch steht dieser auf öffentlichem Grund. Kühl möchte den Antrag ändern: Der
Betonring soll entfernt und stattdessen eine Sitzbank aufgestellt werden.
Ergebnis: Zustimmung
5.9. Bürger über Schulbaumaßnahmen informieren!
Antrag der CDU-Fraktion
22-1426
Die Koalition findet den Vorschlag grundsätzlich gut und beantragt, den Antrag in den zuständigen
Fachausschuss zu überweisen.
Ergebnis: Überweisung
5.10. Witterungsschutz für die Haltestelle Poppenbütteler Berg
Antrag der AfD-Fraktion
(Nachtrags-TOP)
22-1449
Die AfD möchte den Antrag erneut durchbringen, da eine ähnliche Maßnahme bereits in der
Bergstedter Chaussee umgesetzt wurde. Die Koalition lehnt ab.
Ergebnis: Abgelehnt
6. Mitteilungen
6.1. Neubau Eisenbahnüberführung Rolfinckstraße: Mit notwendiger
Durchfahrtshöhe und -breite bauen!
Beschluss der Bezirksversammlung vom 30.01.2025 (Drs. 22-0802.1)
22-1166
Ergebnis: Kenntnisnahme
6.2. Gewerbegebiet Saseler Bogen/Volksdorfer Weg: Parkplatzprobleme in
den benachbarten Wohnstraßen verbessern!
Beschluss der Bezirksversammlung vom 30.01.2025 (Drs. 22-0796.1)
22-1204
Ergebnis: Kenntnisnahme6.3. Straßenschäden zeitnah und nachhaltig beheben (bez. Drs. 22-0758)
Beschluss der Bezirksversammlung vom 20.02.2025 (Drs. 22-1060)
22-1234
Ergebnis: Kenntnisnahme
6.4. Gestaltung der Mauer am S-Bahnhof Poppenbüttel
Beschluss der Bezirksversammlung vom 12.12.2024 (Drs. 22-0654.1)
22-1264
Ergebnis: Zustimmung
6.5. Open-Air-Kinos in Wandsbek ermöglichen
Benennung von Flächen durch die Regionalausschüsse
22-1322
Ergebnis: Vertagung
6.6. Straßenverkehrsbehördliche Anordnungen - Region Alstertal 22-1398
Ergebnis: Kenntnisnahme
6.7. Errichtung von E-Ladestationen in der Region Alstertal 22-1399
Die E-Ladestation wird durch den Mobilitätsausschuss genehmigt. Zukünftig sollen solche Anträge
in den Mobilitätsausschuss verwiesen werden.
Ergebnis: Überweisung in den Mobilitäsausschuss
7. Anfragen / Auskunftsersuchen
Ergebnis:
7.1. Wie steht es um die Verbesserung der Busanbindung zwischen dem
Alstertal und den Walddörfern?
Auskunftsersuchen vom 21.01.2025
Ergebnis: Kenntnisnahme
8. Verschiedenes
22-0892.1
PK35 hat Geschwindigkeitskontrollen auf der Saseler Chaussee durchgeführt. Derzeit
überschreiten mehr als 45% der Fahrzeuge die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Zusätzlich
werden Kontrollen auch an der zuvor besprochenen Schule durchgeführt.
11. Feststellung der jugendhilferelevanten Themen zur Überweisung in den
Jugendhilfeausschuss
Feststellung der umweltrelevanten Themen zur Überweisung in den
Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz
/
Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und Öffentliche Fragestunde 2.TeilFazit:
Die Sitzung hat erneut die geschlossene Zusammenarbeit innerhalb der Koalition gezeigt, die es
uns ermöglicht, selbst komplexe Themen effektiv anzugehen. Besonders hervorzuheben ist die
Diskussion zur Schulwegsicherung am Alsterredder und dem Petunienweg, die der Schulleiterin
sehr am Herzen lag. Sie erklärte, dass die aktuelle Verkehrssituation für die Schüler eine Gefahr
darstellt. Ein Unfall, bei dem ein Kind angefahren wurde, verdeutlichte eindrucksvoll die
Dringlichkeit dieser Thematik.
Es wurde eine Einbahnstraße sowie eine Gehwegverbreiterung gefordert, um den Schulweg
sicherer zu gestalten. Auch die Idee, die Straße für 20 Minuten täglich für den regulären Verkehr
zu sperren, wurde vorgebracht, um die Sicherheit der Kinder zu erhöhen. Die Koalition hat sich
intensiv mit diesen Vorschlägen auseinandergesetzt und die Notwendigkeit einer schnellen
Lösung erkannt.
Die Schulstraße, die als mögliche Maßnahme ins Spiel gebracht wurde, ist allerdings in Hamburg
nicht umsetzbar, wie PK35 klarstellte. Obwohl es in anderen Städten Pilotprojekte für solche
temporären Sperrungen gibt, ist die Umsetzung in Hamburg nicht möglich. Die rechtlichen und
administrativen Hürden sind zu hoch, und die Anforderungen an die Anordnung einer Schulstraße
sind nicht erfüllbar.
Trotzdem gab es breite Zustimmung zur Änderung der Müllabfuhrzeiten und zur zeitlich
begrenzten Schulstraße, die für eine gewisse Zeit und mit einer klaren Regelung eingerichtet
werden könnte. Hier gab es eine konstruktive Zusammenarbeit, um einen praktikablen
Lösungsweg zu finden.
Zusätzlich wurde die Fahrradstraße von der Politik und den Bürgern vorgeschlagen, um die
Sicherheit weiter zu erhöhen. Dieser Vorschlag wird weiterhin geprüft und könnte eine sinnvolle
Ergänzung darstellen.
Ein weiterer Punkt, der besprochen wurde, war die Sperrung der Brücke über die Susebek, die
kurzfristig repariert werden muss. Hier gab es keine klare Antwort von LSBG und Hamburg
Wasser, sodass der Antrag vertagt wurde, um weitere Klarheit zu erhalten.
Zur Gestaltung der Mauer am S-Bahn-Hof Poppenbüttel gab es ebenfalls positive
Rückmeldungen. Xavier schlug vor, dass die Schulen in die Gestaltung mit einbezogen werden.
Eine Begrünung der Mauer wurde jedoch abgelehnt, da dies zu Vermüllung und Rattenproblemen
führen könnte. Auch dieser Punkt wurde erfolgreich abgestimmt.
Zusammenfassend zeigt sich, dass unsere Koalition in der Lage ist, auch schwierige Themen
konstruktiv zu diskutieren und tragfähige Lösungen zu finden. Besonders die Schulwegsicherung
und die schnelle Umsetzung der kurzfristigen Maßnahmen, wie die Änderung der Müllabfuhrzeiten
und die Prüfung weiterer Optionen, sind ein starkes Zeichen für unsere gemeinsame
Handlungsfähigkeit.Antrag der SPD Fraktion
Betreff:Aufwertung der Parkanlage am Rückhaltebecken Raakmoorgraben nördlich der Flughafenstraße
Interfraktioneller Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Die Grünen und der FDP-FraktionStatus:öffentlichDrucksache-Art:AntragFederführend:Interner Service Beratungsfolge:Regionalausschuss Alstertal12.02.2025 Sitzung des Regionalausschusses Alstertal
Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/nAnlagen:Anlage zu Drs 22-0994Sachverhalt:
Nördlich des Geländes der ehemaligen Schule Flughafenstraße und in der Nähe der Großsiedlung Lentersweg befindet sich ein Rückhaltebecken innerhalb der Parkanlage am Raakmoorgraben, das die Anmutung eines Sees hat und ganzjährig mit Wasser gefüllt ist. Um das Rückhaltebecken herum hat sich über einen langen Zeitraum ein Trampelpfad entwickelt, der von vielen Menschen der Umgebung als Spazierstrecke genutzt wird. Der Bebauungsplan Hummelsbüttel 7 weist für das Gebiet eine öffentliche Parkanlage mit Rückhaltebecken aus und grenzt westlich an den Bezirk Hamburg-Nord an. Das Rückhaltebecken grenzt unmittelbar an das Stadtteilkulturzentrum IGL an, das baulich erweitert werden soll.
Vor dem Hintergrund der Schaffung neuen Planrechts insbesondere zu Wohnungsbauzwecken auf dem ehemaligen Schulgelände Flughafenstraße (Bebauungsplan Hummelsbüttel 30) werden in den nächsten Jahren über 170 neue Wohnungen des städtischen Wohnungsbauunternehmens SAGA in unmittelbarer Nähe zum Rückhaltebecken entstehen und damit sicherlich die Nutzung der örtlichen Parkanlage deutlich intensivieren. Das neue Planrecht weist sogar eine offizielle Wegeverbindung zum Rückhaltebecken aus. Daher sollte rechtzeitig dafür Sorge getragen werden, dieses bereits jetzt beliebte Naherholungsgebiet absehbar besser nutzbar zu machen. Der vorhandene Pfad ist teilweise schmal und zugewuchert, es fehlt an Sitzgelegenheiten. Auch wenn es sich bei den vorhandenen Pfaden um keine gewidmeten Wege handelt, sollten angesichts des örtlichen Bevölkerungszuwachs Anstrengungen unternommen werden, diese Wege dauerhaft zum Zwecke der Naherholung herzurichten und attraktiv zu gestalten.
Was wir in unserem Bezirk bewirken wollen
Neben dem Landschafts- und dem Naturschutz in unserm schönen Hummelsbüttel beschäftigen wir uns mit allen Problemen, die in unserem Stadtteil deutlich werden. So sind der Fluglärm, die Verkehrsprobleme, die Stadtteilentwicklung, KITA- und Schulpolitische Fragen und landesweite politische Entwicklungen ständig auf unserer Tagesordnung. Zur Zeit arbeiten wir daran, die politischen Ziele aus unserem Bundestagswahlprogramm, die nicht im Koalitionsvertrag mit der CDU verankert werden konnten, zumindest in Hamburg auf die Tagesordnung zu bringen und hier umzusetzen.
Was wir für unseren Stadtteil getan haben
WIR verändern UNSEREN Stadtteil!
2024 wurde Xavier Wasner im Wahlkreis Poppenbüttel - Hummelsbüttel zum Abgeordneten in die Bezirksversammlung Wandsbek gewählt, der er bereits seit 2011 angehörte. Als ehrenamtlicher SPD-Politiker ist er seither Teil der rot-grünen Regierungskoalition und trägt Mitverantwortung für die Entwicklung in unserem Bezirk und unserem Stadtteil.
Ein Überblick über die Arbeit der Bezirksversammlung, von Xavier Wasner:
Es ist Zeit, auf die Entwicklungen bei uns vor Ort zu sprechen zu kommen. Hier meine Gedanken zu dem, was meiner Meinung nach in den letzten Jahren besonders relevant für die Menschen in Hummelsbüttel und Umgebung war und heute ist.
In Hummelsbüttel hat sich in den letzten Jahren mehr verändert, als man dies zuvor hätte ahnen können. Hamburg wächst - und das gilt auch für Hummelsbüttel. 2011 lebten 16.966 Menschen in unserem Stadtteil, 2017 waren es mit 17.871 schon rund 900 mehr - Tendenz steigend.
Dafür gibt es mehrere Gründe: Die Nachfrage nach Wohnraum steigt seit Jahren stärker als das Angebot, Kredite sind günstig zu haben, Nachverdichtung findet im Interesse der Eigentümer und Investoren statt. Wohnraum in der Stadt wird teurer, die Bodenpreise steigen und es lohnt sich, zu investieren. Dazu kommt ein Wohnungsbauförderprogramm der SPD auf Landes- und Bezirksebene, damit das Wohnen und Leben in Hamburg auch in Zukunft noch für alle gesellschaftlichen Gruppen bezahlbar bleibt. 10.000 neue Wohnungen im Jahr, 3.000 davon sozial gefördert, das ist die derzeitige Zielmarke des Hamburger Senates. Wohnen darf nicht zum Luxusgut in Hamburg werden.
Dafür leistet seit 2011 der einwohnerstärkste Bezirk Wandsbek seinen Beitrag. Und das gilt auch für Hummelsbüttel. Als Bezirkspolitiker müssen wir dafür sorgen, dass in einer wachsenden Stadt die verkehrliche und soziale Infrastruktur mitwächst. Denn immer mehr Menschen fahren Auto, suchen Parkplätze und wollen einkaufen. Eltern wünschen sich gute Kitas für ihre Kinder in der Nachbarschaft. Mehr Menschen nutzen den öffentlichen Nahverkehr und fahren Fahrrad.
Die Flüchtlingskrise und der Bau von Wohnungen in der Hummelsbütteler Feldmark
Doch das Wachstum der Stadt stößt immer häufiger an seine Grenzen. Interessenkonflikte nehmen zu - auch in Hummelsbüttel. Besonders konfliktträchtig war das neue Bauvorhaben am Rehagen im Zuge der Flüchtlingskrise ab 2015. Der Senat forderte damals die Bezirke auf, große Flächen für dauerhaften Wohnraum für Flüchtlinge auszuweisen, damit so die Integration der Menschen, die zu uns gekommen sind, auch gelingen kann. Denn ohne vernünftigen Wohnraum wird die Integration in unsere Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt nicht gelingen.
In Verhandlungen mit dem Hamburger Senat setzten wir durch, die Wohneinheiten im Bezirk nicht an einem Ort, sondern auf mehrere Flächen in verschiedenen Stadtteilen zu bauen, damit die Integration noch besser gelingen kann.
Eine dieser Flächen befindet sich nun am Rande der Hummelsbütteler Feldmark, am Tegelsbarg. Die schwierige Entscheidung, Wohnungen für Geflüchtete an diesem Standort zu bauen, hatte ich als Bezirksabgeordneter für Hummelsbüttel mit zu treffen. Ich bin selbst am Tegelsbarg groß geworden und kenne die Herausforderungen im Quartier.
Konstruktive Kritik der Menschen am Tegelsbarg und der Umgebung konnte ich deshalb gut nachvollziehen. Gestützt durch den Protest der Bevölkerung konnten wir als Hummelsbütteler SPD dem Senat klar machen: Wir brauchen unbedingt starke Investitionen in den Stadtteil, um die Tegelsbarger bestmöglich auf die Herausforderungen der Integration vorzubereiten: Konkrete Maßnahmen, die bei den Leuten auch ankommen.
Wachstum hat Konsequenzen. Investitionen in den Stadtteil
Als Konsequenz beschloss die Hamburgische Bürgerschaft die “Politische Selbstverpflichtung Hummelsbüttel". Darin enthalten ist auch ein Maßnahmenpaket, mit dem wir einen Quartiersbeirat und ein unabhängiges Stadtteilbüro am Tegelsbarg schaffen. Außerdem beschlossen die Bürgerschaft und die Bezirksversammlung Investitionen von mehr als 2,4 Millionen Euro für die Erweiterung des Haus der Jugend Tegelsbarg, des Bauspielplatzes Tegelsbarg und weiterer sozialer Institutionen. Auch in die Plätze des Sportvereins SC Poppenbüttel wird investiert: Am Tegelsbarg wird eine neue Flutlichtanlage und in der Bültenkoppel ein dringend benötigter Kunstrasenplatz gebaut. Ein großer Gewinn für den ganzen Stadtteil. Die ökologischen Belastungen der Hummelsbütteler Feldmark haben wir gutachterlich feststellen und bewerten lassen, um den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten und unterschiedliche Ausgleichsmaßnahmen vorzubereiten. Die Feldmark wurde und wird an anderen Stellen aufgewertet und damit die Artenvielfalt in den vorhandenen Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten gesteigert. Zukünftig werden also deutlich mehr Pflanzen- und Tierarten in der Feldmark leben.
Hummelsbüttel mitgestalten
Auch in Zeiten mit großen Herausforderungen übernehmen wir als Sozialdemokraten Verantwortung für unseren Stadtteil und setzen uns entschlossen dafür ein, die Veränderungen so positiv wie möglich zu gestalten. Wir wollen weiterhin mit den Hummelsbütteler Bürgerinnen und Bürger eng im Kontakt bleiben und dafür sorgen, dass unser Stadtteil seinen Charakter behält und noch lebenswerter wird. Neben dem Verzicht auf weitere Bauvorhaben in der Feldmark setze ich mich ein für den weiteren Ausbau der sozialen Infrastruktur, wie etwa des Gebäudes der Interessengemeinschaft um den Lentersweg e.V. an der Flughafenstraße und Umgestaltung des Hummelsbütteler Festplatzes in ein neues Stadtteilzentrum mit Mehrzweckhalle und Veranstaltungsflächen. Beim Ausbau des Mobilitätsmix in Hamburg, also etwa besserer Busverbindungen und besserer Fahrradstrecken, gehört es für mich selbstverständlich dazu, dassdie Belange der Autofahrer nicht vernachlässigt werden, insbesondere für diejenigen, die darauf angewiesen sind.Aufgrund der eher schlechten Anbindung an das Hamburger Schnellbahnnetz sind wir in Hummelsbüttel weiterhin auf ausreichende Stellplatzflächen für unsere KFZ angewiesen.
Ihr Bezirksabgeordneter
Xavier Wasner
Informationen zu Ihrem Bezirk
Soziales Dienstleistungszentrum Wandsbek.https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11357814/
Hummelsbütteler Sportverein von 1929http://www.hummel-sportverein.de/
Interessengemeinschaft um den Lentersweg e.V. www.igl-hamburg.de
Haus der Jugend Tegelsbarghttp://hdj-tegelsbarg.de/
Grundschule Grützmühlenweg http://schulegmw.hamburg.de/
Gymnasium Hummelsbüttelhttp://gymnasium-hummelsbuettel.de
Theodor Wenzel Haus http://theodor-wenzel.de
Hummelsbüttel hilft – Eine Ehrenamtliche undkonfessionsunabhängige Initiative für Geflüchtetehttp://hummelsbuettel-hilft.de/
STZ Beratungsstelle Hummelhttp://martha-stiftung.de/suchterkrankungen/beratungsstellen/hummel.php
Wir bieten individuelle Hilfsangebote, unterstützen Angehörige und beraten vertraulich. Über uns kann eine Vermittlung in eine Entgiftungs- und Entwöhnungsbehandlung erfolgen.
STZ Beratungsstelle Hummel - Am Hehsel 40 22339 Hamburg - Telefon (040) 539 04 28-0
Freiwillige Feuerwehr Hummelsbüttel http://www.ff-hummelsbuettel.de/
Aktivspielplatz - Baui Tegelbarghttp://iat-hamburg.net/
Beo - Berufsorientierung junger Menschen im Tegelsbarg